CC-Kompetenz – ein Vermittlungsmodell


Freie und offene Bildungsressourcen sind nur deshalb frei und offen, weil sie mit entsprechenden Lizenzen versehen sind, die eine Weiternutzung – auch über das Internet – möglich machen. Eine sehr verbreitete Lizenzform sind die Creative Commons-Lizenzen.

Vor einigen Wochen erst habe ich den Vortrag eines Experten verfolgt, der Schülerinnen und Schülern vor Augen führte, dass sie auf legalem Wege vieles, was sie im Internet finden, nicht weiterverbreiten dürfen. Den durchaus wichtigen, mahnenden Worten folgte ein Satz, der das ganze Dilemma der CC-Lizenzen ausdrückt. Sinngemäß hieß es da, man könne ja die Dinge nutzten, die in der Wikipedia zu finden seien. Die seien „frei“ nutzbar. Ohne zumindest vage, einschränkende Worte oder einen knappen Bezug zu Lizenzbedingungen, die es einzuhalten gilt, halte ich eine solche Aussage für fahrlässig.

Derartige recht vage Beschreibungen sind mir schon oft begegnet. Nicht nur in Vorträgen, sondern auch in Blogbeiträgen und sogar in Schulungsmaterial. Im Wesentlichen gibt es drei „Undifferenziertheiten“, die hier zu finden sind:

  1. Ein unkommentierter Hinweis auf „freie“ Materialien, wie im oberen Beispiel beschrieben.
  2. Ein undifferenzierter Hinweis auf die „Namensnennung“.
  3. Ein undifferenzierter Hinweis auf „Lizensierungs-Automaten“.

Die Komplexität der CC-Lizenzen lässt eine solche Beschreibung nicht ratsam erscheinen. Denn wird ein Teil der Lizenzbedingungen vom Nutzer nicht erfüllt, ist die gesamte Nutzungsvereinbarung, die die Lizenz mit sich bringt, hinfällig. Dann wird ein CC-lizensiertes Foto ebenso illegal verwendet, wie jedes andere Bild, das eine Google-Bildersuche ausspuckt.

Es liegt somit nahe, Lernende und Lehrende, die frei und offen lizensierte Materialien nutzen wollen bzw. sollen, planvoll und strukturiert über Möglichkeiten und Stolpersteine zu informieren. Im Folgenden wird ein entsprechendes Vermittlungs-Modell beschrieben, das sich aus meiner eigenen Erfahrung mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen, Studierenden sowie Lehrerinnen und Lehrern unterschiedlicher Schulformen entwickelt hat.

Erstmals habe ich meine Herangehensweise (noch in einfacherer Form) beim OERcamp 2016 in Berlin einem Fachpublikum vorgestellt, wodurch es Einzug hielt in den Leitfaden zu Urheberrecht, Creative Commons und OER von tutory. Beim diesjährigen OERcamp in Köln präsentierte ich eine weiterentwickelte Variante. Dort wurde ich letztlich auch angeregt, meine Überlegungen in ein strukturiertes Vermittlungs-Modell zu überführen. Das hat schließlich den Ausschlag für diesen Blogbeitrag gegeben. Und wie das so ist, beim Externalisieren lernt man am meisten und so ist in diesem Post eine erneut weiterentwickelte Version zu finden.

Das Modell zeigt einen zeitlichen Ablauf, der von oben nach unten nachvollzogen werden kann. Erläuternde Hinweise sind interaktiv als Hörbeiträge eingebunden. Für diejenigen, die lieber lesen, habe ich die Hörbeiträge verschriftlicht. Am Ende des Blogbeitrags sind noch ein paar Shownotes zu den verwendeten Diensten und Informationsseiten.
Das Vermittlungs-Modell beschränkt sich auf die Nutzung von freien und offenen Bildern. Viele Erkenntnisse lassen sich aber sicherlich auch auf Texte, Musik und Videos übertragen. Und dennoch: Hier ließe sich bestimmt modular etwas ergänzen. Feel free to reuse, remix, expand…

 Audiokommentar:

0.    Dieser Aspekt gehört nicht wirklich zur CC-Kompetenz, da z. B. bei Schiebe-Videos mit selbstgezeichneten Visualisierungen in der Regel kein Urheberrecht verletzt wird. CC-Lizenzen spielen hier noch keine Rolle. Die Lernenden können aber bereits an dieser Stelle auf die Beschränkungen durch das Urheberrecht aufmerksam gemacht werden. Z. B. wenn man begründet, warum nur Selbstgezeichnetes zugelassen ist und keine Bilder, die man im Internet gefunden und ausgedruckt hat. Oder auch, wenn sich ein Team beim Zeichnen zu nah an im Internet gefundene Abbildungen orientiert. Manchmal pauschen sie das direkt vom Smartphone-Bildschirm ab. Dann kann man anschaulich demonstrieren, was es bedeutet, wenn das Original „durchschimmert“.

1.    Am Beispiel von Pixabay können Lernende ihre ersten Erfahrungen mit freien und offenen Lizenzen machen. Dem Arbeitsauftrag folgend suchen sie dort ein Bild und fügen es in eine Präsentation ein. Das wäre natürlich auch mit anderen Bild-Diensten möglich, Pixabay bietet aber drei Vorteile, die nicht jeder Dienst bietet. Erstens gibt es bei Pixabay auch kostenpflichtige Photos, die es von den kostenlosen zu unterscheiden gilt. Zweitens sind dort Hinweise zur Lizenz neben den Bildern zu finden. Lernende erfahren hier, dass es grundsätzlich einen Unterschied macht, ob man Bilder kommerziell nutzt, oder privat – auch wenn das bei den Bildern von Pixabay keine Rolle spielt. Und sie erkennen, dass ein Bildnachweis nicht nötig ist, und kommen so erstmals darauf, dass es so etwas, wie einen Bildnachweis überhaupt gibt. Drittens lernen Sie Begrifflichkeiten kennen – CC0 beispielsweise – eine hervorragende Möglichkeit, in das Grundverständnis von Creative Commons einzuführen. Oder auch Public Domain. Eine Unterscheidung zwischen Allmende, Gemeinfrei, Public Domain, CC0 und was man noch so finden kann, erkläre ich an dieser Stelle nicht, da sich für die Lernenden im Umgang mit den Bildern nichts ändert. Hier böte sich aber grundsätzlich eine Möglichkeit der Differenzierung für besonders Interessierte.

Bereits an dieser Stelle weise ich die Lernenden auf weitere rechtliche Bestimmungen hin, die unabhängig vom Urheberrecht zu beachten sind. Im Wesentlichen sind das zwei Aspekte: Zum einen das Recht auf das eigene Bild. Dem begegne ich mit der Vorgabe, dass keine Person auf einem Bild klar erkennbar sein darf. Es sei denn, es ist eine Gruppe von Personen abgebildet, von denen keine einzelne klar im Fokus der Bildkomposition steht. Und selbst das wird relativ streng ausgelegt. Ich zeige dann auch gerne ein paar Beispielbilder, die erlaubt sind. Maskierte Menschen, Menschen mit Haaren vor dem Gesicht, Menschen, die von hinten fotografiert wurden, Menschen, deren Gesicht geschickt oder zufällig durch Gegenstände verdeckt werden usw. Zum anderen gilt es, das Markenrecht zu beachten. Da mir bisher noch keine Sonderregeln bekannt sind, gehe ich davon aus, dass die Nutzung von Firmenlogos und Ähnlichem nur mit Zustimmung der Rechteinhaber erlaubt ist. Und somit verbietet sich eine Nutzung. Je nachdem, welches Thema man visuell aufbereiten will, tut dieses Verbot besonders weh. Im Erdkundeunterricht zum Beispiel – wenn man einen Film über das Silicon Valley gestalten will. Oder grundsätzlich über Wirtschafts-Cluster. Da werden immer sehr gerne Firmenlogos verwendet.

2.    Um zu erarbeiten, welche Angaben bei Lizenzen mit dem Kürzel „BY“ gemacht werden müssen, nutze ich die Seite PhotosForClass.com. Dieser Dienst generiert aus einem CC-lizensierten Foto, das er beim Foto-Dienst Flicker findet, eine neue Bilddatei, in der die Lizenzangaben automatisch in einem schwarzen Balken am unteren Bildrand integriert werden. Allerdings fehlt hierbei meines Erachtens die eigentliche Lizenzbezeichnung, also z. B. CC BY. Die könnte man höchstens aus dem Link zum Lizenztext herauslesen. Ob das vor Gericht ausreichen würde, weiß ich nicht. Ich empfehle inzwischen meinen Lernenden die Ergänzung der Lizenzbezeichnung. An diesem Beispiel lassen sich die Grenzen solcher Lizensierungs-Automaten aufzeigen. Und da gibt es noch gravierendere. Wenn beispielsweise bei Flickr in der Bildbeschreibung unterhalb des Bildes Details zur korrekten Urhebernennung angegeben sind – z. B. die Angabe einer bestimmten Internetseite – kann PhotosForClass diese nicht automatisiert auslesen. Das können die Lernenden leicht nachvollziehen, indem sie bei PhotosForClass das Bild mit den integrierten Lizenzangaben, mit den Angaben auf Flickr vergleichen. Das gleiche Phänomen lässt sich auch beim Lizenzhinweisgenerator von Wikimedia beobachten, den ich den Lernenden allerdings erst später vorstelle. Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Lernenden nicht entmutigt werden, sondern dass eine klare Handlungsempfehlung herausgearbeitet wird: Nutze Automaten als Hilfe aber verlasse dich nicht blind auf sie. Eine Kontrolle ist ja hier relativ leicht möglich. Bei der Verwendung der Bilder von PhotosForClass verdeutliche ich gerne noch an einem Beispiel, dass die Lizenzangaben leserlich sein müssen – das funktioniert nicht, wenn man das Bild sehr klein zieht, da der Balken mit den Angaben Teil des Bildes ist und somit mit skaliert wird. Die Lernenden finden aber immer schnell Lösungen für dieses Problem.

An dieser Stelle kommt man zum schwierigsten Teil der CC-Lizenzen. Man muss den Lernenden klarmachen, dass es bei frei und offen lizensierten Bildern keine gutgläubige Nutzung gibt. Das bedeutet, dass man ein Bild noch so akkurat mit Lizenzangaben versehen kann, wenn derjenige, der das Bild unter einer CC-Lizenz ins Netz gestellt hat, gar nicht Urheber des Bildes ist, dann gilt die Lizenz auch nicht. Und da man durch die Nutzung keinen Vertrag mit diesem Menschen abgeschlossen hat, kann man ihn auch nicht in Regress nehmen. Das bedeutet, dass man sich im Falle einer Abmahnung nicht darauf berufen kann, dass jemand anderes das Bild vorsätzlich mit einer nicht gültigen Lizenz im Netz angeboten hat. Es bleibt also immer ein Restrisiko. Für mich. Als Nutzer. Um die Lernenden an dieser Stelle nicht zu verlieren, versuchen wir an konkreten Fotoalben im Internet zu erkennen, wie man solche „falschen“ CC-Bilder erkennt. Im Wesentlichen sind das vier Kriterien. Erstens: Das Bild ist zu perfekt – eine traumhaft konzipierte Bildkomposition, die offensichtlich nur von einem Profi gemacht werden konnte. Da sollte man zumindest skeptisch werden. Zweitens: Es passt nicht zu den übrigen Fotos im Album – wer ein Album mit Urlaubsfotos anbietet und darin befindet sich ein Bild aus einem völlig anderen Kontext, der hat vielleicht dieses Bild versehentlich dort hineinkopiert und freigegeben. Drittens: Das Bild ist ein Meme – die überwiegende Anzahl an lustigen Bild-Spruch-Kompositionen dürfte schlichtweg illegal sein. Auch so eine Sache, die man hierbei lernen kann. Viertens: Das Bild zeigt ein urheberrechtlich geschütztes Werk – beliebt sind hier z. B. Screenshots von Kartenausschnitten – gerade für den Erdkundeunterricht ist das relevant. Kartenhersteller mahnen gerne und viel ab. Wenn uns ein Bild suspekt vorkommt, nutzen wir zunächst Hilfsmittel, wie TinEye.com oder die Google-Reverse-Bildersuche. Wenn dann das Bild auch in kostenpflichtigen Portalen zu finden ist, lassen wir die Finger davon. Ansonsten kann versucht werden, den (vermeintlichen) Urheber zu kontaktieren.

3.    Das Kürzel „ND“ steht für „NoDerivatives“ und verbietet die Veränderung eines Werkes. Dementsprechend erlaube ich die Verwendung nur dann, wenn ich mir sicher sein kann, dass das Produkt der Lernenden eine klar abgrenzbare Ansammlung von Einzelelementen ist. Das ist z. B. bei einem Blogbeitrag der Fall oder bei einem Wiki-Eintrag. Und vielleicht auch bei einer Präsentation mit klar voneinander abgrenzbaren Folien. Aber da ist man auch schon schnell im Grenzbereich. Was, wenn diese Präsentations-Folien die Grundlage für einen Film sein sollen? Wenn die genutzten Materialien zu etwas Neuem miteinander verschmelzen und nicht mehr eindeutig voneinander abgegrenzt werden können, ist eine Nutzung von ND nicht möglich.

Und selbst wenn die Lernenden einen klar abgrenzbaren Blogbeitrag mit einem ND-Bild visualisieren wollen, ist es für sie zunächst einmal wichtig, zu erfassen, was man alles unter „Veränderung“ versteht. Dafür nutze ich die „Sei böse-Übung“. Die Lernenden bekommen dafür eine Fotodatei und haben den Auftrag dieses Bild möglichst vielfältig zu verändern (was als furchtbar böse und total verboten angepriesen werden kann). Anschließend erstellen sie daraus eine Art Mindmap, mit dem veränderten Bild in der Mitte und beschreiben außen herum die Veränderungen, die sie vorgenommen haben. Auch diese Arbeitsschritte können gut mit einem Präsentationsprogramm gemacht werden. Um nicht wirklich eine illegale Verbreitung zu riskieren „spielen“ wir meist nur die Bösewichte und nutzen in Wirklichkeit ein CC0-Bild.

4.    Über die Suchseite CC-Search, die ich an dieser Stelle einführe, gelangen Lernende zu weiteren Bildquellen. Das hat für die meisten etwas Befreiendes – weil sie ja bisher lediglich Pixabay und PhotosForClass nutzen durften. Oder Bilder, die ich ihnen zur Verfügung gestellt habe. CC-Search ermöglicht es, die Bildersuche anderer Dienste, z. B. von Google oder auch von Wikimedia gezielt zu nutzen. Dabei kann man lernen, wie man die Einstellungen für die Suche vornimmt, also wo man die entsprechenden Häkchen setzt, um lediglich die Bilder angezeigt zu bekommen, die unter der gewünschten Lizenz freigegeben wurden. Spätestens hier müssen die Lernenden in der Lage sein, die Lizenzangaben selbstständig zu formulieren. Sie greifen hierfür auf ihr Wissen zurück, dass sie beim Umgang mit PhotosForClass erworben haben. Den Lizenzhinweisgenerator von Wikimedia führe ich direkt im Anschluss ein, um die selbstformulierten Lizenzangaben zu überprüfen. Hier können die bekannten Begrenzungen von Lizensierungsautomaten erneut überprüft werden.

Materialien mit dem ShareAlike-Attribut dürfen bis hierhin von meinen Lernenden nicht genutzt werden. Da aber im Netz besonders viele SA-Materialien zu finden sind, wird diese Einschränkung als sehr störend empfunden. Bei der Nutzung von ND-Materialien wurde bereits gelernt, was man unter einer losen Werkverbindung versteht und was es heißt, ein Material zu verändern. Somit ist das Rüstzeug für die legale Verwendung von SA-lizensierten Bildern bereits vorhanden. Die Lernenden erstellen mehrere separate Präsentationen. Zunächst eine, mit klar voneinander abgegrenzten Bildern mit unterschiedlichen SA-Lizenzen, um zu wiederholen, dass eine solche Aneinanderreihung von Ressourcen lediglich eine lockere Werkverbindung ist, die keiner weiteren Einschränkung unterliegt.  Das gilt auch für SA-Bilder. Anschließend wird eine zweite Präsentation erstellt, in der mehrere CC0- und CC BY-Bilder mit einem SA-Bild zu einer Collage zusammengefügt werden. An diesem Punkt taucht in der Regel die Frage auf, an welcher Stelle die einzelnen Lizenzen der jeweiligen Bilder verortet werden müssen, was dann im Gespräch geklärt werden kann. Das ist auch der Punkt an dem die Lernenden das erste Mal ihr Material selbst frei und offen lizensierten müssen, denn das verwendete SA-Bild in der Collage verlangt nach einer entsprechenden Lizenz für das Gesamtwerk. Ich stelle dann meist den Licence Chooser von creativecommons.org vor und lasse die Lernenden die dort zusammengeklickte Formulierung samt Logo übernehmen. Wichtig bei der Nutzung von SA-lizensierten Bildern ist, dass sie nicht kompatibel sind mit vielen anderen Lizenzen. Das differenziere ich bei den meisten Lerngruppen auch nicht weiter nach Lizenzversionen. Aber wenn bei Einzelnen besonderes Interesse besteht, ist hier erneut eine Möglichkeit für eine Differenzierung gegeben.

5.    Das Lizenz-Attribut NC – also NonComercial – wird von mir lediglich vorgestellt. Von der Nutzung durch die Lernenden rate ich ab, da es schwierig ist, einfache, allgemeingültige Handlungsempfehlungen dafür abzugeben, die für jede Nutzungsform gültig sind. Man wundert sich manchmal, was in Deutschland so alles als „kommerziell“ gilt. Das alleine wäre schon den einen oder anderen Blogbeitrag wert.

 

Shownotes:

Eine separate Bilddatei des Vermittlungsmodells findet sich hier. Als herunterladbare und bearbeitbare pptx-Datei findet es sich hier. Die Hörbeiträge aus dem Thinglink sind separat hier zu finden.

Dienste, die erwähnt wurden:

www.pixabay.com

www.photosforclass.com

CC-Search: https://search.creativecommons.org/

Wikimedia-Lizenzhinweisgenerator: https://lizenzhinweisgenerator.de/

Licence Chooser: https://creativecommons.org/choose/

Bilder-Rückwärts-Suche: www.tineye.com

 

Hinweis:

Ich bin kein Jurist. Die hier diskutierten rechtlichen Aspekte sind meine private Auslegung. Wenn sie eine verbindliche Beratung wollen, kontaktieren Sie einen entsprechenden Fachmann.

Infos zu Creative Commons gibt es natürlich auch im Netz. Unter anderem direkt bei Creative Commons, im Open Content-Praxisleitfaden, bei iRIGHTSinfo oder im Leitfaden von tutory.

 

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk von André Hermes ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.


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2 Gedanken zu “CC-Kompetenz – ein Vermittlungsmodell

  • Matthias Andrasch

    Hi Andre,

    danke fürs Teilen, sehr hilfreich! Werde das Modell mal für einen Gastvortrag in einem Seminar ausprobieren. 🙂

    Wäre der Punkt Glaubwürdigkeit nicht besser schon bei Pixabay aufgehoben, die Problematik stellt sich ja auch bei CC0?

    VG,
    Matthias

    • medienberater Autor des Beitrags

      Hallo Matthias,
      du hast natürlich Recht. Auch bei Pixabay können „illegale“ Bilder hochgeladen werden. Ich hatte aber bisher den Eindruck, dass der Dienst weniger als persönliches Fotoalbum genutzt wird, als Flickr, und dass dort viele Nutzer einen Account lediglich sporadisch nutzen und sehr unterschiedliche Bilder hochladen, die nicht in thematischen Alben geordnet sind. Da fiel es mir sehr schwer, die Kriterien zur Einschätzung der Glaubwürdigkeit anzuwenden. Ein Großteil der Bilder wäre durchgefallen, obwohl es vermutlich gar nichts zu beanstanden gibt. Deshalb habe ich es erst am Beispiel von Flickr thematisiert.
      Ich wünschte, es gäbe bessere Kriterien. Vielleicht wäre das mal ein Thema für eine Session beim nächsten OERcamp…
      Ich danke auf jeden Fall für die Anregung! Vielleicht baue ich es beim nächsten Update schon entsprechend um.
      Viele Grüße
      André